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04.07.2008
Westfalen-Blatt

Fabrik kostet 40 Millionen

NuvC_03.07.08_04

Boffzen (04.07.08). Mehr als 40 Millionen Euro investiert die Glashütte Noelle + von Campe in Boffzen. Mit dem Werk II im Gewerbegebiet “Über den Gleisen” soll die Glasproduktion verdoppelt werden. Nun erfolgte am Donnerstag die Grund-
steinlegung.
Wo zurzeit ein grosser Bagger das Fundament der 7.500 Qua-
dratmeter grossen Halle aushebt, sollen schon im Februar 90 Menschen arbeiten. Geplant ist eine 200 Meter lange und 50 Meter breite Halle, die eine zweite Glashütte mit Glasofen beherbergen soll. Bei der Feierstunde zur Grundsteinlegung waren neben vielen Mitarbeitern und Repräsentanten aus Wirt-
schaft und Politik auch Landrat Walter Waske und der Bürger-
meister der Samtgemeinde Norbert Tyrasa vor Ort.
“Mit der neuen Anlage festigen wir unsere Konkurrenzfähigkeit auf dem deutschen und auf dem internationalen Markt”, sagt

Noelle + von Campe-Geschäfts-
R. Schlieker und Bauunterneh-
mer T. Schmidt legen den Grundstein.

der Geschäftsführer von Noelle + von Campe Rolf Schlieker. Die Grossinvestition sei im ver-
gangenen Jahr von der Gesellschafterversammlung beschlossen und nun zügig umgesetzt worden.
In den Grundstein wurden neben einem “Westfalen-Blatt” einige Münzen, ein Bauplan und ein aktueller Firmenprospekt eingemauert. Selbstverständlich sind alle Grundsteinzugaben in einem Glas aus eigener Noelle + von Campe-Produktion einbetoniert worden: “Ein Drahtbügelglas aus bester Herstellung”, sagt Geschäftsführer Rolf Schlieker.
Den Auftrag für die Bauarbeiten an der neuen Produktionshalle hat das Boffzener Bauunterneh-
men Friedrich Kleine
erhalten. Eine Zusammenarbeit mit Tradition: Schon seit 75 Jahren hat das Unternehmen alle Bauaufträge für Noelle + von Campe ausgeführt. Extra für den Grossauftrag hat Inhaber und Geschäftsführer Torsten Schmidt 25 neue Mitarbeiter eingestellt. “Wir wollen zügig und schnell arbeiten, aber die Sicherheit der Angestellten wird bei uns gross geschrieben”, erklärt Torsten Schmidt.
Noch in diesem Jahr sollen die Aussenarbeiten abgeschlossen sein. Im kommenden Februar wird das erste Glas in der Glashütte hergestellt. Im Frühjahr 2009 sollen dann die Bauarbeiten komplett beendet sein.
(Entnommen dem “Westfalen-Blatt” vom 04.07.08)

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